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Schulze-Delitzsch hat die Entstehung des Genossenschaftsgesetzes als Parlamentarier im Preußischen Abgeordnetenhaus und im Reichstag maßgeblich
beeinflußt. Er wandte sich im Genossenschaftswesen gegen jeden Staatseinfluß und beharrte auf den Grundsätzen von Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. |
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In der Bibliothek des Genossenschaftlichen Archivs sind folgende Werke von Schulze-Delitzsch vorhanden:
- Vorschuß-Vereine als Volksbanken. Praktische Anweisung zu deren Gründung und Einrichtung. Leipzig 1855.
- Wanderbuch. Ein Gedicht in Scenen und Liedern, Glogau 1859.
- Vorschuß- und Creditvereine als Volksbanken. Praktische Anweisung zu deren Gründung und Einrichtung. 3. Auflage Leipzig 1862; weiter: 4. Auflage, Leipzig 1867; 6. Auflage, Breslau 1897; 7. Auflage, Berlin 1904;
8. Auflage, Berlin 1915; 9. Auflage, Berlin und Leipzig 1926.
- Die nationale Bedeutung der Deutschen Genossenschaften, Vortrag gehalten vor den Genossenschaften Berlins am 19.3.1865, Berlin 1865.
- Kapitel zu einem deutschen Arbeiterkatechismus. Sechs Vorträge vor dem Berliner Arbeiterverein, Leipzig 1863.
- Die arbeitenden Klassen und das Associationswesen in Deutschland als Programm zu einem deutschen Congress, Leipzig 1858.
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Auswahl aus der vorhandenen Literatur zu Leben und Werk von Hermann Schulze-Delitzsch:
- Theodor Heuss: Schulze-Delitzsch, Leistung und Vermächtnis, Wiesbaden 1948.
- A.Bernstein: Schulze-Delitzsch. Leben und Wirken, Berlin 1879.
- F.Thorwart: Hermann Schulze-Delitzsch. Leben und Wirken, Berlin 1913.
- Helmut Faust: Schulze-Delitzsch und sein genossenschaftliches Werk, Marburg 1949.
- Herbert Eulenberg: Schulze-Delitzsch, o.O. 1927.
- Schulze-Delitzsch. Ein Lebenswerk für Generationen. Hrsg. vom Deutschen Genossenschaftsverband e.V. i.L., Wiesbaden 1987.
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